Ziele mit Zugkraft

Das Wissen, das Können und die Kompetenz unserer knapp 500 Mitglieder machen den Kommunikationsverband so einzigartig. Wir stärken die Branche als interdisziplinäre Plattform für alle Kommunikationsschaffenden in Agenturen, Institutionen und Unternehmen. Der Kommunikationsverband verwirklicht seine Ziele durch das Zusammenspiel von vernetztem Denken und seinem Blick “über den Tellerrand” hinaus. Gleichzeitig lenken wir den Blick von Fachpublikum und Öffentlichkeit gezielt auf die Bedeutung von Kommunikation in Wirtschaft und Gesellschaft.

Darstellen

des Wirtschaftsfaktors professioneller Kommunikation in Wirtschaft und Gesellschaft

Fördern

des beruflichen Nachwuchses in Praxis und Lehre

Mitarbeiten

in Institutionen und Organisationen

Entwickeln

von kommunikativen Zukunftsszenarien

Ausbauen

nationaler und internationaler Kommunikationsstrukturen

Unterstützen

unserer Mitglieder mit praxisorientierten Serviceleistungen, fachlicher Information und Weiterbildung

Zusammenarbeiten

in Wissenschaft und Praxis mit Universitäten, Fachhochschulen, Akademien und Dozenten

Unsere Satzung

Stand 08/2015

I. Name und Sitz

Der Verein führt den Namen Kommunikationsverband e.V. (Amtsgericht Frankfurt am Main VR 15733). Er ist der Berufsverband der Wirtschafts- und Gesellschaftskommunikation (BDW). Der Verband hat seinen Sitz in Frankfurt am Main.

II. Anspruch und Ziele

1. Anspruch/Zweck:
Der Verband ist das professionelle Kommunikations-Netzwerk seiner Mitglieder. Er vertritt die Interessen der Kommunikationswirtschaft und ist parteipolitisch neutral.

2. Ziele:
Der Verband hat folgende Ziele:

  • Durch Bündelung aller Kräfte der Branche die Bedeutung integrierter und professioneller Kommunikationsarbeit für Wirtschaft und Gesellschaft in der Öffentlichkeit zu verankern.
  • Die Effizienz und Qualität und Nachhaltigkeit der Kommunikationsarbeit
    auf allen Gebieten sichern und steigern.
  • Für alle Mitglieder einen Mehrwert zu erzeugen, der sie in Ihrem Berufsumfeld unterstützt und voran bringt.

III. Mitglieder

Mitglieder des Verbandes können alle natürlichen, rechtsfähigen und juristischen Personen werden.

Mitglieder des Verbandes können auch eingetragene Vereine werden. Die Mitglieder eines beigetretenen Vereins werden den Mitgliedern des Kommunikationsverbandes e.V. in allen Rechten und Pflichten gleichgestellt.

IV. Rechte der Mitglieder

Jedes Mitglied erhält eine Stimme.

Jedes Mitglied hat das Recht, die Einrichtungen und Vorteile des Verbandes zu nutzen.

Jedes Mitglied kann Anträge an die Geschäftsstelle des Verbandes stellen.

Die Mitglieder dürfen auf ihre Verbandszugehörigkeit hinweisen. Dieses Recht erlischt mit Beendigung der Mitgliedschaft.

V. Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder des Verbandes fördern die Kommunikation.

VI. Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet

  • durch Austritt: Die Austrittserklärung muss mit einer Frist von sechs Monaten zum Ende des Kalenderjahres schriftlich dem Verband mitgeteilt werden.
  • bei Verlust der Rechtsfähigkeit eines Mitglieds als juristische Person.
  • durch den Tod eines Mitgliedes.
  • durch Streichung von der Mitgliederliste.
  • durch Ausschluss.

2. Ein  Mitglied kann durch Beschluss des Präsidiums von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung von mindestens einem Jahresbeitrag in Rückstand ist.

3. Durch die Beendigung der Mitgliedschaft werden die noch ausstehenden Verpflichtungen dem Verband gegenüber nicht berührt.

Nach Beendigung der Mitgliedschaft bestehen keinerlei Entschädigungs- oder Schadenersatzansprüche, insbesondere erlischt jeder Anspruch auf einen Anteil am Verbandsvermögen.

VII. Organe des Verbandes

1. Organe
Organe des Verbandes sind

  • die Bundesversammlung (VIII)
  • das Präsidium (IX)
  • die nichtrechtsfähigen Resionalverbände (X)

2. Beschlussfassung
Die Organe des Verbandes entscheiden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen – es sei denn, die Satzung bestimmt etwas anderes. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegeben. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

Die Bundesversammlung beschließt mit einer 3/4 Mehrheit der erschienenen Mitglieder über Satzungsänderungen. Zur Änderung des Zweckes des Verbandes ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich; die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen.

Über Sachanträge wird offen abgestimmt, es sei denn, ein Drittel der Stimmen verlangt geheime Abstimmung.

3. Protokoll/Vertraulichkeit/Information
Über jede Sitzung der Organe des Verbandes ist eine Niederschrift der Ergebnisse anzufertigen, die vom Versammlungsleiter/Protokollführer zu unterschreiben ist.

Die Organe sind zur Verschwiegenheit über Vorgänge verpflichtet, die ihnen als vertraulich bekannt werden oder im Sinne kollegialer Fairness als vertraulich gelten.

4. Ehrenamtlichkeit
Alle Organe des Verbandes arbeiten ehrenamtlich. Notwendige Auslagen können auf vorherigen Beschluss des Präsidiums vergütet werden.

VIII. Die Bundesversammlung

1. Zusammensetzung
Die Bundesversammlung setzt sich zusammen aus den Mitgliedern des Verbandes.

2. Aufgaben
Die Bundesversammlung

  • nimmt den Bericht des Präsidiums entgegen.
  • nimmt die Rechnungslegung über das abgelaufene Geschäftsjahr entgegen und beschließt über die Entlastung des Präsidiums und der Geschäftsführung.
  • wählt das Präsidium und die Rechnungsprüfer des Verbandes.
  • entscheidet über Anträge.

3. Termin
Die Bundesversammlung tritt einmal im Jahr zusammen. Sie wird sechs Wochen zuvor mittels schriftlicher Einladung einberufen vom Präsidenten unter Angabe der Tagesordnung oder für den Fall, dass die Voraussetzungen des §37 Abs.1 BGB vorliegen, einberufen.

Die Einladung erfolgt schriftlich per Email, sofern das Mitglied Kenntnis von seiner Email Adresse an den Kommunikationsverband gelangen lassen hat. Ist dies nicht der Fall, erfolgt die Einladung per Post.

4. Beschluss
Die Bundesversammlung entscheidet mit der Mehrheit der erschienenen Mitglieder soweit nach dem Gesetz keine qualifizierte Mehrheit erforderlich ist. Sie kann auch brieflich abstimmen – jedoch dann nicht, wenn eines der vertretenen Organe mündliche Beratung beantragt.

5. Anträge
Anträge für die Bundesversammlung müssen spätestens vier Wochen vor dem Termin der Versammlung schriftlich bei der Bundesgeschäftsstelle vorliegen.

6. Versammlungsleitung
Die Bundesversammlung wird vom Präsidenten oder einem seiner Stellvertreter geleitet.

IX. Das Präsidium

1. Zusammensetzung
a. Das Präsidium besteht mindestens aus

  • dem Präsidenten mit dem Aufgabenbereich Sprecher des Präsidiums
  • einem 1. Vizepräsidenten,
  • einem 2. Vizepräsidenten mit dem Aufgabenbereich Finanzen und Controlling.

b. Die Aufteilung sowie die Änderung des Ressorts liegt in der Entscheidung des Präsidiums.

2. Aufgaben
Das Präsidium ist für die Geschäftsführung, Vertretung sowie Wirtschaftsführung des Verbandes zuständig.

3. Beschlussfassung
Das Präsidium ist ein Kollegialorgan, das mit einfacher Mehrheit beschließt.

4. Beschlussfähigkeit
Das Präsidium ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Es kann auch brieflich abstimmen, jedoch nicht, wenn eines seiner Mitglieder mündliche Beratung beantragt.

5. Vertretungsbefugnis
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Präsident sowie der 1. und der 2. Vizepräsident.

Der Verband wird durch diese nach außen vertreten. Der Verband wird grunsätzlich durch zwei Mitglieder des Vorstands, darunter der Präsident, vertreten.

Bis zu einer Summe von EUR 1.000,– je Geschäftsvorfall ist die Vertretung im Außenverhältnis auch nur durch den Präsidenten alleine zulässig.

6. Wahlen und Amtsdauer
a. Jedes Amt wird in freier, gleicher und geheimer Wahl besetzt, und zwar in getrennten Wahlgängen, es sei denn das Organ beschließt, über eine oder mehrere Kandidatenlisten abzustimmen. Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die erforderliche Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, so findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten/Listen statt, welche die höchste Stimmenzahl erreicht hatten. Wahlberechtigt sind alle Verbandsmitglieder.

b. Als Präsidiumsmitglied wählbar sind nur natürlich Personen, die persönlich Mitglied des Verbandes sind.

aa. Als Präsident kann nur gewählt werden, wer eine bedeutende Persönlichkeit der Kommunikationsbranche ist.

bb. Von der Wahl ausgeschlossen sind Personen,

  1. gegen die ein berufsgerichtliches Verfahren eröffnet ist,
  2. gegen die eine öffentliche Anklage wegen einer strafbaren Handlung, welche die Unfähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter zur Folge haben kann, erhoben ist,
  3. denen die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter aberkannt worden ist,
  4. gegen die in den letzten fünf Jahren in einem berufsgerichtlichen Verfahren ein Verweis oder eine Geldbuße rechtskräftig verhängt worden ist.

cc. Tritt einer der Tatbestände des Absatzes b. bb. ein oder wenn die Mitgliedschaft während der Amtsdauer erloschen ist, hat das Präsidium das Ausscheiden des Präsidiumsmitglieds in den Fällen des Absatzes b. bb. Ziffer 3 und 4 aus dem Amt festzustellen. In den Fällen des Absatzes b. bb. Ziffer 1 und 2 ruht das Amt während des Verfahrens.

dd. Wird nachträglich bekannt, dass ein Mitglied des Präsidiums nicht hätte gewählt werden dürfen, hat das Präsidium das Ausscheiden aus dem Amt durch Beschluss festzustellen.

c. Die Wahl der Organe gilt für jeweils 3 Jahre. Wiederwahl ist zulässig.

7. Ausscheiden
Wenn ein Mitglied des Präsidiums sein Amt nicht wahrnehmen kann, entscheidet das Präsidium, welches andere Mitglied des Verbandes diese Funktion bis zur Neuwahl des Präsidiums kommissarisch übernimmt.

X. Nichtrechtsfähige Regionalverbände

1. Regionalverbände

Zur Zeit der Beschlussfassung bestehen die folgenden Regionalverbände:

  • Frankfurt am Main
  • Stuttgart
  • Mannheim
  • Berlin-Brandenburg
  • Bremen
  • München
  • Nürnberg
  • Würzburg

Die Sprecher/Sprecherinnen der Regionalverbände wählen aus ihrer Reihe einen gemeinsamen Vertreter, der das Präsidium in Fragen zu Ziff. II. der Satzung berät.

2. Zusammensetzung

Die nichtrechtsfähigen Regionalverbände setzen sich zusammen aus

  • dem Verbandsvorstand
  • der Verbandsmitgliederversammlung.

3. Aufgaben

Die einzelnen Regionalverbände bilden die Basis und verwirklichen ihre Aufgaben in ihrem Einzugsgebiet. Sie haben keine eigene Rechtspersönlichkeit.

4. Mitgliedschaft

Jedes Mitglied gehört nach seiner Wahl dem Verband an, in dessen Bereich es seinen Wohn- oder Geschäftssitz hat.

5. Die Verbandsmitgliederversammlung

Sie tritt mindestens einmal im Jahr zusammen, einberufen vom Sprecher unter Angabe der Tagesordnung und zwar gemäß den für den Verband geltenden Fristen.

Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand.

Sind Mitglieder an der Teilnahme der Wahl verhindert, so können sie ihre Abstimmung auf dem Wege der Briefwahl vornehmen.

6. Gründung

Über die Gründung neuer Verbände, ihrer Zusammenlegung und Auflösung entscheidet die Mitgliederversammlung auf Antrag des Präsidiums.

7. Der Verbandsvorstand

Der Verbandsvorstand besteht aus dem Sprecher des Verbands, einem für die Finanzen verantwortlichen Verbandsmitglied  und – soweit  erforderlich – aus weiteren Mitgliedern für besondere Aufgaben.

Der Verbandsvorstand übernimmt insbesondere

  • die Aufstellung und Durchführung des Verbands-Jahresprogramms
  • die Information der Öffentlichkeit über seine Aktivitäten
  • die  Aufstellung  eines  Haushaltsplans  unter  Berücksichtigung  der  vom
    Präsidium festgelegten Finanzrichtlinien
  • die örtliche Werbung neuer Mitglieder
  • die Entsendung eines Vorstandsmitglieds in das Präsidium der Verbände.

8. Wahl des Verbandsvorstandes

Für die Wahlen gelten die Grundsätze der Mitgliederversammlung der Regionalverbände mit der Maßgabe, dass zehn Tage vor der Versammlung die
Kandidatenliste geschlossen wird, um eine Briefwahl zu ermöglichen.

Die  Verbands-Mitgliederversammlung wählt den Sprecher der Verbände und ein für die Finanzen verantwortliches Verbandsmitglied sowie die sonstigen Verbandsvorstandsmitglieder.

Der Verbandsvorstand kann einzelnen Mitgliedern des Vorstandes besondere Aufgaben zuweisen.

XI. Bundesgeschäftsstelle

1. Geschäftsführung
Der Verband unterhält eine Bundesgeschäftsstelle unter der Leitung eines Geschäftsführers/-in oder Leiters. Seine Bestellung erfolgt durch das Präsidium. Der Anstellungsvertrag wird vom Präsidenten und einem weiteren Mitglied des Präsidium einvernehmlich geschlossen, geändert und gekündigt.

2. Aufgaben der Geschäftsführung
Der Geschäftsführer/Leiter führt die laufenden Geschäfte des Kommunikationsverbandes nach den Weisungen des Präsidiums.

Mitarbeiter können vom Geschäftsführer/Leiter des Geschäftsstelle im Einvernehmen mit dem Präsidium eingestellt und gekündigt werden.

Der Geschäftsführer/Leiter berichtet regelmäßig dem Präsidium.

XII. Aufnahme von Mitgliedern

Wer Mitglied werden möchte, beantragt beim Verband seine Aufnahme schriftlich unter Angabe der vom Verband gewünschten Auskünfte.

Über die Aufnahme der Mitglieder entscheidet das Präsidium.

XIII. Beiträge

1. Beschlussfassung
Über die Höhe der Beiträge und die sonstigen Aspekte der Finanzordnung beschließt das Präsidium bis zur jeweiligen Bundesversammlung mit Wirkung für den 1. Januar des Folgejahres.

Aus besonderem Anlass kann das Präsidium die Mitgliedsbeiträge vor Fälligkeit anfordern.

Die Mitgliedsbeiträge werden von der Bundesgeschäftsstelle eingenommen. Ausnahmen von diesem Verfahren bedürfen der Zustimmung der Bundesversammlung.

2. Beitragspflicht
Die Beitragspflicht beginnt am 1. des Monats, für den die Mitgliedschaft schriftlich bestätigt wurde.

Die Beitragspflicht endet im Austrittsfall nach Abschnitt VI.

3. Beitragshöhe
Die Beitragshöhe – geregelt durch Beitragssatzung, vgl. gesonderte Anlage – richtet sich neben Einzelmitgliedschaften natürlicher Personen grundsätzlich nach der Anzahl der Mitarbeiter im Betrieb. Für die entsprechende Höhe der Beiträge werden die Mitglieder aufgeteilt in Betriebe mit

  • bis zu 5 Mitarbeiter
  • bis zu 10 Mitarbeitern
  • ab 10 Mitarbeitern.

XIV. Rechnungslegung

Geschäftsjahr: Das Geschäftsjahr des Verbandes ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wird der Bundesversammlung zur Genehmigung vorgelegt.

Kontrolle: Zwei Rechnungsprüfer kontrollieren die Rechnungslegung und beraten das Präsidiumsmitglied für Finanzen. Der Prüfungsbericht wird der Bundesversammlung vorgelegt.

XV. Auflösung

Über die Auflösung des Verbandes entscheidet die Bundesversammlung, nachdem der Auflösungsantrag auf die Tagesordnung gesetzt und in der Einladung ausdrücklich angekündigt war. Für den Auflösungsbeschluss ist eine 3/4- Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich.

Über die Verwendung des Verbandvermögens an eine anerkannte Sozialeinrichtung entscheidet das Präsidium.

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